1850 bis 1869
1850Cham zählt 1'321 Einwohner
185323. November
Pfrundscheune wärend dem «Chomer Märt» abgebrannt
Um halb zehn Uhr des Abends brannte in Cham des Sigristen Pfrundscheune gänzlich ab, man vermutete Brandstiftung. Sie stand in der Nähe der Pfarrkirche. Dabei gingen 40-50 Klafter Heu zu Grunde und zirka 700 Garben und alle Streue. Das Volk war beim Löschen untätig, es war halt «Chomer Märt ». Viel Volk hielt sich in den Wirtschaften auf.

1857

20. Mai
In Oberwil brennt die Scheune von Josef Werder ab
Abends um halb elf Uhr schlug der Blitz in die Scheune des Josef Werder in Oberwil, Cham. Das Gebäude stand im Nu in hellen Flammen. Weder Vieh noch Habe konnte gerettet werden. Die Brandröte habe man in Luzern und Zürich gesehen.

1858

9. Juni
Bei der Löbern brennt die Scheune von Max Grob ab (Blitzschlag)
Eine Kuh im Stall wurde vom Blitz getötet , fünf Stück Vieh konnten gerettet werden.

186110./11. Mai
Stadtbrand von Glarus
Um Mitternacht sah man in Zug gegen Ägeri eine gewaltige Brandröte am Himmel, so dass man dabei hätte lesen können. Die Feuerläufer von Zug gingen bis Neuägeri und kehrten dann wieder zurück. In dieser Nacht brannte der Flecken Glarus ab.
 

25. Juni
Brand im Grobenmoos - 34 Personen obdachlos
Am Nachmittag brannte das aus 2 Wohnungen bestehende und von 34 Personen bewohnte Haus im Grobenmoos in Cham gänzlich nieder. Das Waisenamt Cham war Besitzerin, hatte das Haus aber vermietet. Fast alle haben ihre Habe verloren. Brandursache blieb unbekannt.

 Scheune in Rumentikon abgebrannt
In Rumentikon Cham brannte die geräumige Scheune von Weibel Waller nieder. Zehn Spritzen waren auf dem Platz, aber das Wasser fehlte.

1862

11. Februar
Haus und Papiergebäude an der Lorze abgebrannt.
Beide Gebäude sollen einen Wert von 100 000 Franken gehabt haben. Die Versicherung betrug aber nur knapp die Hälfte. Der heftige Nordwind schürte das Feuer. Brandursache unbekannt.

 7. Juli
Feuerpolizei-Verordnung verpflichtet taugliche männliche Bevölkerung zur Wehrpflicht
Details in der Gründungsgeschichte.

1863

16. April
Nachbarshilfe beim Zytturmbrand in Zug

20. August
Gemeindliche Löschordnung des Feuerrates
Details in der Gründungsgeschichte.
1866Jahr der Brandsstifter - Im Zugerland wüten 25 Brände im gleichen Jahr, verursacht durch 3 Brandstifter
 15. Juli
Ein mit Holzstauden gefülltes Sommerscheuerlein im Ochsenlohn abgebrannt. Brandstiftung
 23. Juli
Eine grosse Scheune in Oberwil abgebrannt
Sechs Stück Vieh gingen zu Grunde, gerettet wurden 1 Pferd und 1 Stier.
 16. August
Brand in Frauenthaler Scheune
Um die Mittagsstunde brannte die Frauenthaler Scheune. Der Lehensmann Luthiger verlor Heu und Fruchtvorräte. Brandstiftung.
 

23./24 September
2 Brände in einer Nacht
Im Wolfacker brannte eine Scheune mit 4 Stück Vieh und einigen Schafen nieder. Es war gegen halb elf Uhr nachts. Um drei Uhr brannte die wohl grösste Scheune des Kantons bei der unteren Mühle, die dem Tierarzt Villiger gehörte. Mit dem Inventar gingen 5'000 Garben dem Feuer zugrunde, daneben noch zwölf kleinere und grössere Wagen und eine kostbare Dreschmaschine. Steinhauser, die vom ersten Brand heimkehrten, konnten noch rasch das Vieh aus Villigers Scheune retten. Beide Brände gingen auf Brandstiftung zurück.

    Zytturmbrand Zug 1863
    Handdruck-Feuerspritze mit Wassertausse von 1850 der Gemeinde Neuheim
    NEWS
    28.10.2017

    Am Samstag, den 28. Oktober wurde die Feuerwehr Cham um 02:13 Uhr zu einem Brand im Weiler Bibersee...

    23.01.2017