vor 1700
1352Zug wird eidgenössisch
1360Cham bekommt das Stadtrecht
14228. Christmonat
Brand Kloster Frauenthal
Im Gotteshaus der Frauen im Frauenthal richtete ein Brand grossen Schaden an. Als Brandstifter beschuldigte man «Hensli Schwinhirt von Girnis us den Livinen» (aus Giornico im Livinental), sperrte ihn in Zug ein, verhörte ihn und liess ihn frei. Doch er wurde verpflichtet, sich wegen der Inhaftierung an keinem Zuger zu rächen «von der Sach wegen». Diese Urkunde liegt mit dem Datum vom 8. Christmonat 1422 im Zuger Archiv.

1435

4. März
Altstadtkatastrophe Zug
Um fünf Uhr abends wurde die kleine Stadt Zug, in der damals etwa zwischen vier- bis fünfhundert Personen lebten, von einer schweren Katastrophe heimgesucht. Die unterste, der drei Altstadtgassen, als "niedere Gasse" bezeichnet, welche direkt am Ufer lag, stürzte ein und versank im See. Bei diesem Unglück verloren 60 Menschen ihr Leben, 26 Häuser waren von diesem Einsturz betroffen. Eindrücklich waren die Hilfeleistungen sowohl aus den umliegenden Orten, als auch von den mitverbündeten eidgenössischen Orten und geistlichen Herrschaften und Klöstern. Selbst damals nicht eidgenössische Orte, wie Basel und Solothurn, werden unter den Wohltätern genannt. Unter den Toten befanden sich der regierende Ammann und der Stadtschreiber, was beweist, dass diese Häuser in jener Zeit eine bevorzugte Wohnlage Zugs darstellten.

1599Scheune des Klosters Frauenthal abgebrannt
Jost Knopflin, Verwalter des Klosters Frauenthal, hatte in Zug auf dem Dreiangel eine Matte zu Lehen. Als sein Knecht, ein Twerenbold von Rumentikon, ein liederlicher Mensch, in den Stall ging, das Vieh zu hirten, steckte er die Kerze auf ein Stecklein über der Bahre und ging davon in ein Wirtshaus. Als die Kerze zu schmelzen anfing, fiel das Feuer in das Heu und zündete dadurch die ganze Scheune an. Weil damals ein sehr dicker Nebel eingefallen, konnte das Feuer zuerst weder in der Vorstadt, noch in der Stadt gesehen werden, bis die Brunst recht ausgebrochen war. Nur zwei Kühe konnten gerettet werden, alles übrige verbrannte. Der Knecht machte sich flüchtig und Jost Knopflin musste dem damaligen Besitzer Wolfgang Schönbrunner alles vergüten.

1601

18. September
Stärkstes Erdbeben in der Zentralschweiz im letzten Jahrtausend (geschätzte Magnitude 6.2)

1623

im November
Haus von Stephan Bütler abgebrannt

165115. Februar
Das Pfrundhaus von Kaplan Joachim Merz abgebrannt
Das Pfrundhaus (Kaplan Joachim Merz) bei St. Andreas im Chamer Städtli verbrannte samt allem Hausrat, die Bücher und „viel Speis“.
 

im Winter
Zürcher legten Teile des Frauenthaler Kloster in Brand

1656

24. Jan - 20. Feb.
1. Villmergerkrig

 Kriegerische Brandschatzung
Im Chamer Dürren Ast brannte das Haus des Caspar Dogwyler samt Scheune. Gebrandschatzt durch herumstreifende Zürcher.

1665

Älteste bekannte Feuerordung im Kanton Zug
Der Wortlaut bekannte «Ordnung und Befelch, wessen sich ein jeder in Aufläufen und Feuersnot» zu verhalten habe, schuf die Stadt Zug und hatte ebenfalls für alle ihre Vogteien Gültigkeit.

1666

2. September
Der grosse Brand von London - 13'000 Gebäude zerstört , 100'000 obdachlos

1670im Juni
Blitzschlag zerstört die Scheune von Michael Bütler
Der Stadtrat verehrte ihm 6'000 Dachziegel.
1676Scheune von Andreas Gretener abgebrannt
Der Zuger Stadtrat gibt dem Chamer 10 Kronen oder 4'000 Ziegel.
    Feuereimer
    NEWS
    28.10.2017

    Am Samstag, den 28. Oktober wurde die Feuerwehr Cham um 02:13 Uhr zu einem Brand im Weiler Bibersee...

    23.01.2017